Großes Finale für den Zyklus der Beethoven-Streichquartette mit dem Quatuor Ebène! Das kann nur mit zwei Werken erfolgen, die für ihre jeweilige Zeit revolutionär waren. Das völlig Neue im ersten der drei »Razumowsky«-Quartette lag in der Ausdehnung von Form und Klang – es gehörte in einen Konzertsaal und nicht mehr in einen privaten Salon. Parallel zu Beethovens 5. und 6. Sinfonie entstanden, wartete dieses Werk erstmals mit Sätzen von einer Länge und Dichte auf, die sonst nur ein Sinfonieorchester zu bewältigen hatte. Damit eröffnete es dem Genre Streichquartett völlig neue Möglichkeiten, die sowohl Musiker als auch Publikum völlig unvorbereitet trafen. Das betraf auch das Streichquartett Nr. 13 B-Dur. In seiner ursprünglichen Fassung enthielt es als Finalsatz die Große Fuge B-Dur, später unter der Opus-Nummer 133 als eigenständiges Werk herausgegeben. Hoch expressiv angelegt, hinterließ es bei den Zeugen der Uraufführung im März 1826 in Wien einen zwiespältigen Eindruck. Heute gilt es längst als eines der kühnsten Streichquartette des 19. Jahrhunderts und bleibt somit für jedes Quartett eine Herausforderung – also genau richtig für das formidable Quatuor Ebène!
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