Philharmo

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Mittwoch, 24. März 2027|19:30

5. Philharmonisches Konzert – Seligkeit

Konzerthaus Dortmund, Dortmund

Mit diesen Worten beginnt das Deutsche Requiem von Johannes Brahms, das wie keine andere Requiem-Vertonung der Musikgeschichte Zuversicht und Tröstung ausstrahlt. Den Text des Werks hat sich Brahms zusammengestellt und dabei die Verdammnis des Jüngsten Tags herausgelassen. Stattdessen kulminiert dieses einzigartige Requiem in den rhetorischen Fragen »Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?«. Mit der Aufführung schließen die Dortmunder Philharmoniker und Jordan de Souza an ihren großen Brahms-Zyklus der vergangenen Saison an. Gleichzeitig bringen die Dortmunder Philharmoniker mit diesem Konzert wieder Weltklassesolist*innen mit den jungen Dortmunder Stimmen der Chorakademie zusammen. Brahmsʼ Ausgangspunkt bei der Komposition des Deutschen Requiems war offenbar das Gedenken an den verehrten Robert Schumann. Auch Jennifer Higdons »Blue Cathedral« ist eine Gedenkkomposition: an ihren an einer Krebserkrankung verstorbenen jüngeren Bruder. Das Orchesterstück ruft zu Beginn mit klanglichen Mitteln den Gang zu einer Friedhofskapelle auf und strahlt ein ähnlich mildes, versöhnliches Licht aus wie das Brahms’sche Requiem.Haydns 44. Sinfonie e-moll passt sich emotional in diesen inhaltlichen und atmosphärischen Rahmen ein. Auch wenn der populäre Beiname »Trauersinfonie« nicht auf Haydn selbst zurückgeht, fasst er den Ausdruckscharakter des dunkel gefärbten Stücks doch treffend in Worte

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