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Sonntag, 16. August 2026|19:30

37. Musikfest Bremen »Beethoven-Zyklus I«

Die Glocke, Bremen

Startschuss für den Zyklus der Beethoven-Streichquartette mit dem Quatuor Ebène! Das als Einstieg erklingende Quartett Nr. 3 D-Dur ist entgegen seiner Nummerierung das erste aus Opus 18. Dessen sechs Werke wurzeln zwar mit ihren Verweisen auf Haydn und Mozart noch im 18. Jahrhundert, zeigen aber auch schon Beethovens Suche nach einem eigenen Stil. Das Quartett Nr. 11 f-Moll bildet den Schlusspunkt der »mittleren Quartette« des Komponisten. 1810 komponiert, ist es geprägt von Explosionen ungehemmter Leidenschaft auf engstem Raum. Als Auslöser gilt die Verarbeitung des Kriegs zwischen Frankreich und Österreich, in dessen Folge 1809 Napoleons Truppen in Wien einmarschiert waren. Auf privater Ebene dürfte Beethoven auch den abgewiesenen Heiratsantrag von Therese Malfatti verarbeitet haben, der ihn im Sommer 1810 in eine tiefe Krise gestürzt hatte. Das schon 1806 erschienene zweite Rasumowsky-Quartett stieß aufgrund seiner Komplexität wie die übrigen beiden Quartette op. 59 zunächst auf Unverständnis und Ablehnung. Heute bilden sie einen Höhepunkt im kompositorischen Schaffen Beethovens – wie sich doch Hörgewohnheiten ändern!

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