Mittwoch, 18. November 2026|19:30
3. Philharmonisches Konzert – Urknall
Eine Entladung dunkler Energie setzt Mozarts frühe g-moll-Sinfonie in Gang. Komponiert im Alter von 17 Jahren ist das Werk ein rarer Edelstein: eines der wenigen Mollwerke in Mozarts gesamtem Schaffen voller erregter Leidenschaftlichkeit. Der Begriff »Sturm und Drang« liegt nahe, um die Kraft dieser Sinfonie zu fassen. Konsequenterweise verzichtet Mozart wie in der berühmten späten g-moll-Sinfonie KV 550 auf die traditionelle Aufhellung am Ende und schließt das Stück harsch und unversöhnt. Emotion pur. Den Urknall als kosmisches Ereignis hat Richard Strauss mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung standen, am berühmten Anfang von »Also sprach Zarathustra« musikalisch in Szene gesetzt. Von hier aus nimmt er uns mit auf eine klanglich atemberaubende Reise durch die Höhen und Tiefen der menschlichen Existenz. Freuden und Leidenschaften, die Wissenschaft, Sehnsucht und Tanz werden als Stationen dieser Reise berührt. Das epochale Stück schließt mit einem Blick in den nachtschwarzen Himmel.Zwischen diesen beiden Werken jüngerer Komponisten – Strauss war gerade 30 Jahre alt, als er die »Zarathustra«-Partitur abschloss – rührt der Däne Carl Nielsen in seinem späten Flötenkonzert an eine ganz andere, spielerische und abgeklärte Seite der Musik. Als Solistin begrüßen die Dortmunder Philharmoniker eine der berühmtesten Virtuosinnen ihres Instruments, die phänomenale Jasmine Choi.
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